Tomatensaft – rot, lecker und so gesund

Tomatensaft, frische Tomaten und Basilikum.
Tomatensaft aufgepeppt mit Basilikum.

Tomatensaft kann man fertig kaufen oder man kann diesen leckeren und gesunden Gemüsesaft auch selber machen. Und dafür braucht man nicht extra abzuheben, man kann ihn dann ganz einfach zu Hause genießen. Auf der Seite Tomatensaft.net gibt es Infos und Rezepte zu diesem leckeren Saft.

Tomatensaft selber machen

Tomatensaft kann man kaufen oder man macht ihn selbst. Es gibt grundsätzlich zwei Möglichkeiten Tomatensaft selber zu machen:

  • Tomatensaft mit dem Entsafter machen.
  • Tomaten kochen und durch ein Sieb streichen.

Exotische Möglichkeiten, wie sie zum Beispiel alljährlich bei der Tomatina in Buñol Spanien am letzten Mittwoch im August praktiziert werden, lasse ich dabei mal außen vor.

Sowohl die Möglichkeit mit dem Entsafter als auch mit dem Kochen haben ihre Vorteile und Nachteile. Der größte Vorteil beim Entsafter ist meines Erachtens, dass man den Saft beinahe sofort  trinken kann. Beim Kochen wird das Lycopin in den Tomaten für uns bekömmlicher. Mir schmeckt persönlich der Saft bei der Kochmethode etwas besser.

Wobei ich den gekochten selbstgemachten Saft gleich zwei Mal genießen kann: Einmal eine schöne Tasse nach dem Kochen, wenn der Tomatensaft noch warm ist, sozusagen als warme Tomatenbrühe und wenn er schön abgekühlt ist aus einem Glas als klassischer Tomatensaft.

Nicht unerwähnt bleiben sollte beim Vergleich der beiden Methoden Tomatensaft herzustellen das Tomaten sehr gesund sind wegen dem enthaltenem Lycopin und dieses kann von unserem Körper besonders gut aufgenommen werden, wenn es zuvor erhitzt wurde. Was bei der Zubereitung von Tomatensaft mit dem Entsafter nun nicht der Fall ist.

Tomatensaft kann man natürlich einfach nur mit Tomaten machen, aber natürlich gibt es auch sehr viele weitere Rezepte für diesen leckeren Saft, bei denen neben Salz und Pfeffer noch andere Zuateten mit dabei sind.

Tomatensaft Grundrezept mit dem Pürierstab

Tomatensaft Rezept mit dem Pürierstab.
Tomatensaft Rezept.

Tomatensaft lässt sich ganz einfach selbst machen. Entweder man nimmt etwa zwei Kilogramm möglichst reife, frische und vor allem rote Tomaten und jagt diese durch den Entsafter, oder man macht es so, dass man möglichst viel vom Lycopin in den Tomaten hat. Dann kommt man um das Erhitzen nicht herum.

Zutaten Tomatensaft

  • 2 Kilogramm Tomaten (rot, reif, frisch, lecker)
  • Etwas Salz (nach belieben natürlich auch Pfeffer oder Tabasco)

Zubereitung bzw. Herstellung Tomatensaft

  • Tomaten waschen. Strunk entfernen (dafür eignet sich ein spitzes Messer). Tomatenhaut einritzen (Kreuzförmig), in einen Topf mit kochendem Wasser geben und kurz drin stehen lassen. Rausnehmen. Abschrecken. Tomate häuten.
  • Gehäutete Tomaten kleinschneiden. In einen Topf geben.
  • Mit Salz vermischen. Kochen (Achtung, wenn die Masse sehr dickflüssig ist, kann es anbrennen oder spritzen).
  • Die Tomaten sollten ca. drei Minuten kochen. Wenn sie beginnen zu zerfallen, dann können sie mit einem Pürierstab zu Tomatenmuss verarbeitet werden. Noch einmal vier Minuten kochen.
  • Den Tomatenmuss durch ein Sieb streichen. Desto gründlicher man streicht, desto dickflüssiger – aber auch gehaltvoller – wird der Tomatensaft.

Wie trinkt man Tomatensaft?

Besonders gut schmeckt Tomatensaft, wenn man ihn dann noch leicht salzt und vielleicht sogar mit Pfeffer würzt. Auch Tabasco schmeckt gut dazu. Ob man den Saft nun pur genießt, oder bei der Herstellung noch etwas Staudensellerie verarbeitet (lässt sich besonders gut auch durch den Entsafter geben), ist natürlich Geschmackssache.

Wie viel Tomatensaft am Tag gelten als gesund?

Es gibt Ernährungswissenschaftler, die empfehlen etwa 250 Gramm Tomaten am Tag zu essen. Das ist gar nicht so viel, sondern entspricht drei normalgroßen Tomaten.
Es wird ja empfohlen fünf Portionen Obst und vor allem auch Gemüse am Tag zu essen. Zwar sollten nicht alle diese fünf Portionen durch Säfte ersetzt werden, schließlich gehen dadurch auch einige Inhaltsstoffe (Ballaststoffe) verloren, aber gerade ein Gemüsesaft wie es auch der Tomatensaft oder ein selbst gemachter Karottensaft ist, kann durchaus als vollwertige Portion mithalten.

Tomatensaft im Flugzeug

Warum Tomatensaft im Flugzeug so beliebt ist, bleibt wohl ein Rätsel. Es gibt unzählige Theorien, einige klingen sogar sehr plausibel, aber dennoch verwundert es manchmal schon, warm der Saft aus Tomaten ausgerechnet auf 10.000 Metern so gut ankommt.

Dabei gibt es verschiedene Ansätze, sich dem Rätsel zu nähern. Einige haben es versucht mit dem Luftdruck zu erklären, dass etwas so Langweiliges wie Tomatensaft eben an Geschmack gewinnt, wenn man über den Wolken schwebt, andere halten es einfach nur für ein Nachahmeffekt oder auch Domino-Effekt. Es gibt auch die Theorie, dass der Tomatensaft genossen wird, um etwas gegen den kleinen Hunger zu tun. Schließlich wird er häufig mit Salz und Pfeffer serviert.

Es gibt sogar Zahlen zum Tomatensaft im Flugzeug. Die Lufthansa gab eine Statistik für 2008 heraus, demnach an Bord ihrer Flieger 1,7 Millionen Liter Tomatensaft ausgeschenkt wurden und damit das Bier auf Platz zwei verdrängte (1,65 Millionen Liter). Die Lufthansa war es auch, die den Tomatentest einen besonderen Geschmackstest unterzog und dafür sogar zum Probekosten in die Niederdruckkammer bat. Offenbar ist es wirklich so, dass der niedrige Luftdruck im Flugzeug dafür sorgt, dass Tomatensaft besser schmeckt und auch riecht (was mit für den Dominoeffekt sorgen dürfte).

Vielleicht liegt es aber daran, dass an einem Reisetag meist wenig Zeit für etwas Gesundes bleibt. Für mich selbst ist der Tomatensaft leicht nachgesalzen dann nicht nur ein willkommener Snack, sondern eben auch die Möglichkeit etwas Gemüse zu mir zu nehmen.

Die gesunde Tomate

Die gesunde Tomate - der gesunde Tomatensaft. Tomaten Nährwerte.
Tomaten Nährwerte – lecker und gesund.

Tomaten selbst sind ein sehr gesundes und vor allem auch vielseitig verwendbares Gemüse. Daraus gesunden Tomatensaft herzustellen ist nur eine von sehr vielen Möglichkeiten, sich und seinem Körper etwas Gutes und Gesundes zu tun.

Zu den gesunden Inhaltsstoffen gehört das Lycopin. Lycopin (auch Lycopen oder Leukopin) aus der Klasse der Carotinoide kommt zwar auch in anderen Lebensmitteln vor, in hoher Konzentration aber vor allem in Tomaten und in Hagebutten.

Aber auch wenn Lycopin sehr gesund ist, sollte man die Tomate (auch Paradeisapfel oder Liebesapfel genannt) nicht alleine darauf reduzieren. Da die Tomate zu einem großen Teil aus Wasser besteht (was der Verarbeitung zu einem leckeren Tomatensaft entgegen kommt) hat sie nur sehr wenig Kalorien. Sie enthält aber auch noch außerdem enthält sie Vitamin A, B1, B2, C, E, Niacin, sekundäre Pflanzenstoffe sowie Mineralstoffe, besonders Kalium und Spurenelemente. Siehe auch Tomaten Nährwerte.